Webdesign

Was kostet eine Website 2026? Der ehrliche Preisvergleich

24. März 2026·10 Min. Lesezeit·runoa Team
Was kostet eine Website 2026? Der ehrliche Preisvergleich

Die ehrliche Antwort: Es kommt drauf an — aber wir zeigen Ihnen genau worauf

„Was kostet eine Website?“ ist die häufigste Frage, die wir hören. Und meistens kommt die Antwort „zwischen 500 und 50.000 Euro“. Danke für nichts.

Hier ist unsere ehrliche Aufschlüsselung. Keine vagen Spannen, sondern konkrete Preise für konkrete Optionen. Mit Vor- und Nachteilen. Und ja — wir sind eine Agentur und haben natürlich unsere eigene Option im Angebot. Aber wir zeigen Ihnen auch, wann Sie uns nicht brauchst.

Denn manchmal ist ein Baukasten die richtige Wahl. Manchmal ein Freelancer. Und manchmal brauchen Sie wirklich eine Agentur. Entscheidend ist, was Sie mit Ihrer Website erreichen willst.

Option 1: Baukasten (Wix, Squarespace, Jimdo)

Was es kostet

  • Wix: 0€ (Free) bis 45€/Mo (Business)
  • Squarespace: 16-65€/Mo
  • Jimdo: 0€ (Free) bis 45€/Mo (VIP)
  • Ionos MyWebsite: ab 1€/Mo (im ersten Jahr)

Vorteile

  • Sofort startklar — in 1-2 Tagen haben Sie eine Website
  • Kein technisches Wissen nötig — Drag & Drop
  • Günstig — für den Start reicht oft der Free-Plan
  • Hosting inklusive — Sie müssen Sie um nichts kümmern
  • Templates — sehen für den Start ordentlich aus

Nachteile

  • Begrenzte Anpassbarkeit — Sie sind an die Template-Grenzen gebunden
  • SEO-Limitierungen — grundlegendes SEO ja, fortgeschrittenes nein
  • Performance — Ladezeiten oft 3-5 Sekunden (Google empfiehlt unter 2,5)
  • Kein GEO — Schema Markup und KI-Optimierung sind kaum möglich
  • Vendor Lock-in — Sie können Ihre Website nicht mitnehmen
  • Unprofessioneller Eindruck — erfahrene Besucher erkennen Baukästen sofort
  • Subdomain im Free-Plan — deinname.wixsite.com wirkt nicht seriös

Für wen geeignet

Hobby-Projekte, persönliche Blogs, Vereine. Oder als temporäre Lösung, bis Sie Ihnen etwas Professionelleres leisten kannst. Für Unternehmen, die Kunden gewinnen wollen: nicht empfohlen.

Option 2: WordPress + Premium-Theme

Was es kostet

  • Hosting: 5-30€/Mo (bei Hetzner, All-Inkl oder IONOS)
  • Domain: 10-15€/Jahr
  • Premium-Theme: 50-80€ einmalig (ThemeForest, Elegant Themes)
  • Premium-Plugins: 100-300€/Jahr (Elementor Pro, Yoast SEO Premium, WPML)
  • SSL-Zertifikat: 0€ (Let’s Encrypt) bis 100€/Jahr
  • Eigene Einrichtung: 20-60 Stunden Zeitaufwand
  • ODER Freelancer-Einrichtung: 500-2.000€

Vorteile

  • Flexibel — WordPress kann fast alles
  • Riesiges Ökosystem — 60.000+ Plugins für jeden Bedarf
  • SEO-fähig — mit Plugins wie Yoast oder RankMath sehr gut optimierbar
  • Eigentum — die Website gehört Ihnen, Sie können den Hoster wechseln
  • Content-Management — Blog, Seiten, Medien — alles einfach zu pflegen

Nachteile

  • Wartungsaufwand — Updates, Security-Patches, Plugin-Kompatibilität
  • Sicherheitsrisiko — WordPress ist das Hauptziel für Hacker (43% aller Websites weltweit nutzen WP)
  • Performance-Probleme — ohne Optimierung oft langsam (jedes Plugin = mehr Ladezeit)
  • Lernkurve — einfach zu starten, schwer zu meistern
  • Versteckte Kosten — Plugin-Lizenzen summieren sich, Hosting-Upgrade nötig bei Wachstum
  • Kein Support — wenn etwas kaputt geht, sind Sie auf Sie gestellt

Für wen geeignet

Technisch versierte Unternehmer, die Zeit investieren können. Blogger und Content-Creator. Unternehmen mit internem Marketing-Team, das WordPress pflegen kann.

Option 3: Freelancer

Was es kostet

  • Junior-Freelancer: 1.000-3.000€
  • Erfahrener Freelancer: 3.000-8.000€
  • Spezialisierter Freelancer (z.B. Webflow, Next.js): 5.000-15.000€
  • Stundensätze: 50-120€/Stunde

Vorteile

  • Individuelles Design — kein Template, sondern maßgeschneidert
  • Persönlicher Kontakt — ein Ansprechpartner, der Ihr Projekt kennt
  • Flexibel — kann sich an Ihr Budget anpassen
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis — weniger Overhead als eine Agentur

Nachteile

  • Verfügbarkeit — gute Freelancer sind ausgebucht
  • Bus-Faktor — wenn der Freelancer krank wird, aufhört oder keine Zeit hat, stehen Sie da
  • Kein laufender Support — die meisten Freelancer bauen und übergeben
  • Qualitätsschwankungen — die Spanne ist riesig (von Hobby-Entwickler bis Top-Profi)
  • Kein Marketing-Know-how — ein Webdesigner macht Ihnen eine schöne Website, aber bringt sie Ihnen Kunden?
  • Projektmanagement liegt bei Ihnen — Sie müssen Inhalte liefern, Feedback geben, Termine einhalten

Für wen geeignet

Unternehmen mit klarem Briefing, die wissen was sie wollen. Projekte mit definiertem Scope. Wenn Sie jemanden brauchst, der Ihre Vision umsetzt — nicht jemanden, der Sie strategisch berät.

Option 4: Traditionelle Agentur

Was es kostet

  • Kleine Agentur (3-10 Mitarbeiter): 5.000-15.000€
  • Mittelgroße Agentur: 10.000-30.000€
  • Große Agentur: 20.000-100.000€+
  • Laufende Betreuung: 500-3.000€/Mo (oft als separater Vertrag)

Vorteile

  • Full-Service — Strategie, Design, Entwicklung, Content, SEO aus einer Hand
  • Professionelles Projektmanagement — Timelines, Meilensteine, Qualitätssicherung
  • Team statt Einzelperson — Designer, Entwickler, Texter arbeiten zusammen
  • Langfristige Partnerschaft — die Agentur kennt Ihr Business und entwickelt die Website weiter
  • Messbare Ergebnisse — gute Agenturen arbeiten KPI-getrieben

Nachteile

  • Teuer — der Agentur-Overhead (Büro, Mitarbeiter, Tools) wird auf Sie umgelegt
  • Lange Timelines — 2-6 Monate sind normal
  • Kommunikationswege — Projektmanager → Designer → Entwickler → Projektmanager → Sie
  • Minimalbudget — viele Agenturen nehmen Projekte unter 10.000€ nicht an
  • Abhängigkeit — ohne die Agentur können Sie oft wenig an der Website ändern

Für wen geeignet

Unternehmen mit Budget ab 10.000€, die eine strategische Partnerschaft suchen. Komplexe Projekte mit E-Commerce, Konfiguratoren oder individuellen Funktionen.

Option 5: Website-as-a-Service (WaaS) — die neue Kategorie

Was es kostet

  • Starter: 79-149€/Mo + Setup ab 490€
  • Professional: 149-299€/Mo + Setup ab 890€
  • Business: 299-499€/Mo + Setup ab 1.290€
  • Mindestlaufzeit: Meist 12 Monate

Vorteile

  • Niedrige Einstiegskosten — statt 5.000€ einmalig ab 79€/Mo starten
  • All-inclusive — Hosting, Wartung, Updates, Support inklusive
  • Schnelle Lieferung — 5-14 Tage statt 2-6 Monate
  • Laufende Optimierung — die Website wird kontinuierlich verbessert, nicht einmal gebaut und dann vergessen
  • Moderner Tech-Stack — oft Next.js, Vercel, TypeScript statt WordPress
  • SEO und GEO inklusive — professionelle Optimierung von Anfang an
  • Planbare Kosten — ein fixer Betrag pro Monat, keine Überraschungen

Nachteile

  • Bindung — Sie zahlen monatlich, nicht einmal
  • Weniger Kontrolle — Sie können nicht selbst im Code rumfummeln
  • Relativ neues Modell — weniger Anbieter als bei traditionellen Agenturen
  • Eigentum — die Website gehört Ihnen erst nach der Mindestlaufzeit (bei seriösen Anbietern mit Buyout-Option)

Für wen geeignet

KMU, die eine professionelle Website wollen, ohne 5.000-15.000€ auf einmal zu investieren. Unternehmen, die sich nicht um Technik kümmern wollen. Wer laufende Optimierung statt einmaliges Projekt will.

Transparenz: runoa bietet genau dieses Modell an. Wir sind überzeugt davon — sonst hätten wir es nicht als unser Geschäftsmodell gewählt. Aber lies weiter und entscheide selbst.

Die große Vergleichstabelle

| Kriterium | Baukasten | WordPress | Freelancer | Agentur | WaaS | |---|---|---|---|---|---| | Einmalkosten | 0-100€ | 500-2.000€ | 1.000-8.000€ | 5.000-30.000€ | 490-1.290€ | | Laufende Kosten | 0-45€/Mo | 15-50€/Mo | 0€ (kein Support) | 500-3.000€/Mo | 79-299€/Mo | | Lieferzeit | 1-2 Tage | 1-4 Wochen | 2-8 Wochen | 2-6 Monate | 5-14 Tage | | Design-Qualität | ⭐⭐ | ⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐ | | SEO | ⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐ | | Performance | ⭐⭐ | ⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐⭐ | | Wartung | Automatisch | Sie selbst | Keine | Gegen Aufpreis | Inklusive | | Support | E-Mail/Chat | Community | Begrenzt | Full Support | Inklusive | | GEO-fähig | Nein | Eingeschränkt | Selten | Ja | Ja | | Skalierbarkeit | Gering | Mittel | Mittel | Hoch | Hoch |

Versteckte Kosten, die niemand erwähnt

Die meisten Preisvergleiche hören beim Kaufpreis auf. Aber eine Website hat laufende Kosten — egal welche Option Sie wählen:

SSL-Zertifikat

Seit 2018 markiert Chrome Websites ohne HTTPS als „Nicht sicher“. Let’s Encrypt ist kostenlos, aber bei manchen Hostern zahlen Sie 50-200€/Jahr für ein Premium-Zertifikat.

Hosting

Von 3€/Mo (Shared Hosting) bis 50€+/Mo (Managed Hosting). Langsames Hosting = langsame Website = weniger Kunden. Hier zu sparen kostet Sie langfristig mehr.

Updates und Security

WordPress braucht regelmäßige Updates — Core, Theme, Plugins. Ignorierst Sie das, wird Ihre Website zum Sicherheitsrisiko. Professionelle WordPress-Wartung kostet 50-200€/Mo.

Content-Updates

Ihre Website ist nicht fertig, wenn sie online geht. Preise ändern sich, neue Leistungen kommen dazu, Fotos veralten. Entweder Sie machen das selbst (Ihre Zeit) oder Sie zahlen jemanden dafür.

Redesign alle 3-4 Jahre

Web-Design-Trends ändern sich. Eine Website von 2022 sieht 2026 veraltet aus. Plane alle 3-4 Jahre ein Redesign ein — das sind nochmal 3.000-15.000€.

BFSG-Barrierefreiheit

Seit Juni 2025 müssen digitale Angebote barrierefrei sein. Die nachträgliche Umstellung kostet 1.500-5.000€. Bei einer neuen Website: von Anfang an einplanen.

DSGVO-Konformität

Cookie-Banner, Datenschutzerklärung, Impressum, Auftragsverarbeitungsvertrag. Einmalig 500-1.500€ für juristische Prüfung, laufend Anpassungen bei Gesetzesänderungen.

Unsere Empfehlung nach Budget

Budget unter 500€: Baukasten

Wix oder Squarespace, Premium-Plan, eigene Domain. Besser als gar keine Website. Aber: Plane ein, in 6-12 Monaten auf etwas Professionelleres umzusteigen.

Budget 500-3.000€: WordPress oder Freelancer

WordPress mit Premium-Theme, wenn Sie technisch bist. Freelancer, wenn Sie ein individuelles Design willst. Achte auf SEO-Grundlagen und mobile Optimierung.

Budget 3.000-10.000€: Freelancer oder WaaS

Hier wird es interessant. Ein guter Freelancer liefert Ihnen eine individuelle Website. WaaS gibt Ihnen dasselbe plus laufende Betreuung — für planbare monatliche Kosten statt einer großen Einmalzahlung.

Budget 10.000€+: Agentur oder WaaS-Premium

Wenn Sie eine komplexe Website mit individuellen Funktionen brauchst: Agentur. Wenn Sie eine professionelle Website mit laufender Optimierung willst: WaaS im Business-Tier.

Die wichtigste Frage

Am Ende geht es nicht um den Preis. Es geht darum: Bringt Ihnen die Website Kunden? Eine 300€-Website, die keine Anfragen generiert, ist teurer als eine 3.000€-Website, die Ihnen jeden Monat 5 neue Kunden bringt.

Häufige Fragen zu Website-Kosten

Kann ich mit einem Baukasten starten und später zu einer Agentur wechseln?

Ja, aber mit Einschränkungen. Inhalte (Texte, Bilder) können Sie mitnehmen. Das Design und die Technik nicht — Sie fangen quasi bei null an. Deshalb empfehlen wir: Wenn Sie wissen, dass Sie langfristig eine professionelle Website brauchst, starte direkt richtig. Die Doppelarbeit ist teurer als der höhere Anfangspreis.

Warum sind die Preisunterschiede so groß?

Weil „Website“ alles bedeuten kann — von einer einzelnen Seite bis zu einem komplexen Online-Shop mit 500 Produkten. Die Preisunterschiede spiegeln den Umfang, die Qualität und den laufenden Service wider. Ein Vergleich macht nur Sinn, wenn der Scope identisch ist.

Brauche ich wirklich eine neue Website oder reicht ein Redesign?

Wenn Ihre aktuelle Website auf WordPress läuft und technisch ok ist: Ein Redesign (neues Theme, neue Inhalte) reicht oft. Wenn sie auf einem Baukasten oder veraltetem CMS läuft: Neubau ist fast immer günstiger und besser als der Versuch, Altes zu retten.

Was ist mit KI-generierten Websites?

Tools wie 10Web oder Durable erstellen Websites in Minuten per KI. Das klingt verlockend, aber die Ergebnisse sind generisch — sie sehen aus wie die tausend anderen KI-Websites. Für einen ersten Prototypen ok, für ein Unternehmen, das Vertrauen aufbauen will: nicht ausreichend.

Lohnt sich eine Website überhaupt noch in Zeiten von Social Media?

Absolut. Social Media ist geliehen — Ihr Profil gehört Meta, nicht Ihnen. Der Algorithmus entscheidet, wer Ihre Posts sieht. Ihre Website gehört Ihnen. Sie arbeitet 24/7 für Sie, generiert Leads über Google-Suche und KI-Systeme und ist Ihr digitales Aushängeschild, über das Sie volle Kontrolle hast.

Bereit für Ihre neue Website?

Sie wissen jetzt, was eine Website 2026 kostet — von 0€ bis 100.000€. Die richtige Wahl hängt von Ihrem Budget, Ihren Zielen und Ihrer technischen Bereitschaft ab.

Was kostet Sie Ihre alte Website? Berechne in 60 Sekunden, wie viel Umsatz Sie durch eine langsame oder veraltete Website verlierst — und was eine moderne Website bringen würde.

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Nikolai M., Gründer & KI-Berater

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